ITALIEN-FRANKREICH-Tour 21.07.-22.08.2013

33 Tage, 4.795 gefahrene Kilometer

Italien-Frankreich 2013 StepMap Italien-Frankreich 2013

Tag 1 bis 8

Um fünf Uhr morgens klingelt der Wecker, wir sind jedoch schon vor ihm wach - voller Vorfreude auf den anstehenden Urlaub. Vor lauter Aufregung und Freude über den Sonnenaufgang fahren wir zunächst an der richtigen Autobahnauffahrt vorbei, doch das macht nichts. Nach etwa neun Stunden fahrt kommen wir in Italien, Campingplatz Capalonga, an. Die ersten Tage verbringen wir mit Strand, Eiskaffee, Minigolfen und Essen.

Tag 9

Wir fahren nach Venedig, besichtigen den Dogenpalast, den Campanile, eine Glaskunstausstellung und die Guggenheim-Sammlung. Wir fahren mit dem Wassertaxi den Canale Grande hinauf, unter der Rialtobrücke hindurch. Zurück geht es über Murano und Burano aufs Festland, wo wir unser Auto geparkt haben. Auch wenn wir Venedig schon aus früheren Besuchen kennen, so ist es doch immer wieder ein lohnender Ausflug. Gerade wenn man sich in die kleineren Gässchen abseits der Hauptrouten begibt, kann man richtig in die besondere Stimmung der Stadt eintauchen.

Tag 11 und 12

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück an der Lagune brechen wir auf in Richtung Frankreich. Am Gardasee fahren wir kurz entschlossen von der Autobahn ab und sehen uns Sirmione an. Wir erkunden das Stadtzentrum, besteigen den Kastellturm, umrunden die Landzunge per Pedes und auch die Ausgrabungsstätte einer alten römischen Villa besichtigen wir. Abends fahren wir noch bis nach Menton, was kurz hinter der italienischen Grenze in Frankreich liegt.

Menton ist wirklich ein sehr schöner Ort. Wir gehen nach dem frühen Aufstehen erst einmal im kristallklaren und türkisen Meer schwimmen - herrlich. Anschließend fahren wir noch einmal über die Grenze zurück und sehen uns die Hanbury-Gärten an - wirklich zu empfehlen.

Tag 13 und 14

Wir fahren heute hauptsächlich durch die Alpen - bergauf und bergab. Abends finden wir einen Schlafplatz in La Fresquière. Am nächsten Morgen fahren wir zum nahen Lac de Serre-Poncon und gehen dort schwimmen. Erneut legen wir einige Kilometer zurück, über Gap und die Schlucht des Eguyses landen wir in Suze-la-Rousse am Chateaux.

Tag 15

Wir fahren weiter in Richtung Ardèche-Schlucht. Es wäre doch ganz nett, dort Kanu zu fahren, so denken wir. Weit gedacht war das nicht - schon vom ersten Aussichtspunkt hinunter auf die Ardèche zählen wir an die 50 Kanus auf dem Fluss. Wir finden auf dem Weg einen kleinen wilden Fluss, an dessen Ufer wir picknicken und dann im ausgewaschenen Steinbett baden. Abends sehen wir uns die Stadt Le-Puy-en-Velay an, die auch wieder eine so typische, schöne französische Atmosphäre ausstrahlt. Einen Schlafplatz finden wir in Sangues an der Kirche.

Tag 16

Unser Tagesziel heute ist der Lac Pavin, welcher im Reiseführer groß angepriesen wurde. Auf dem Weg dorthin genießen wir die tolle Landschaft der Auvergne. Am See angekommen parken die Autos bis auf die Hauptstraße. Nach einem kurzen Abstecher am See vorbei - hier darf man noch nicht einmal schwimmen - fahren wir doch weiter und laufen zu einem anderen, ausgeschilderten See, dem Lac de Montcineyre. Nach 5km Wanderung über Viehweiden erahnen wir ihn unten in der Talsenke - er entpuppt sich eher als kleiner, algenreicher Ententeich. Egal - die Wanderung dorthin war schön. Abends schlafen wir am Fuße des Puy de Sancy.

Tag 17

Was für ein Unwetter war das in der Nacht. Wir entscheiden uns gegen die Fahrt für 20,00€ auf den Puy de Sancy und fahren weiter in Richtung Puy de Dôme. Unterwegs machen wir einen Zwischenstopp in dem kleinen Ort Orcival, wo wir uns die Kirche ansehen. Angekommen am Puy de Dôme beschließen wir, diesen ganz kostenfrei über den Eselsteig per Fuß zu erklimmen. Wie viele andere kann man den Berg auch bequem mit einer Bergbahn hinauffahren. Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig nach oben, um noch einen letzten Blick auf das Umland zu erhaschen, bevor dieses im Nebel verschwindet. Nach dem Abstieg fahren wir über Clermont-Ferrand noch weiter bis nach Bourges.

Tag 18

Wir erkunden Bourges mitsamt Kathedrale und dem Stadthaus des ehemaligen Schatzmeisters vom König. Unser entferntes Ziel heute ist Barfleur in der Normandie, welches wir abends nach einem kurzen Abstecher nach Loches im Loire-Gebiet auch erreichen.

Tag 19 bis 22

Ach, der Ausblick vom Bett aus aufs Meer ist immer wieder schön. Im Verlauf der Tage kochen wir Moules, unseren zweiten Hummer, besteigen den nahen Leuchtturm, angeln, sammeln Muscheln, lesen und lassen uns treiben. Am letzten Abend dort erleben wir noch das Kirmes-Abschlussfeuerwerk von Barfleur.

Tag 23 bis 26

Entlang der Küste fahren wir nach Port-en-Bessin, vorbei an Utah Beach und durch aus der Mode gekommene Seebäder und Urlaubsorte. Wir verbringen die Tage in St.Laurent s/Mer und Colville am Strand mit ausgiebigen Spaziergängen, Angeln in Port und liebevoll zubereiteten Crêpes von Marie-Rose und ihren Patschehänden. Auch einen Brocante (Flohmarkt) besuchen wir während unserer Tage in und um Port-en-Bessin und erstehen eine alte Milchkanne sowie eine Ölkaraffe.

Tag 27 und 28

Nach Kaffee und Croissants spazieren wir auf die grüne Mole und ein letztes Mal durch den Ort. Über Arromanches und all die anderen Orte entlang der Küste fahren wir weiter bis nach Houlgate.

Vor uns liegen die ganzen schicken Seebäder der Normandie: Deauville und Trouville. Abends fahren wir bis nach Honfleur und schlafen dort vor dem Schmetterlingshaus.

Tag 29

Wir sind die ersten Besucher im Schmetterlingshaus und können somit dieses wirklich schöne Haus mit seinen Tieren in aller Ruhe genießen. Anschließend spazieren wir, inklusive Sturzregen, durch Honfleur. Unsere Fahrt führt uns über die Port de Normanie nach Le Havre, wo wir uns das Museum für Moderne Kunst ansehen. In Étretat bestaunen wir von der oberhalb des Meeres gelegene Kapelle aus die Kreidefelsen und fahren anschließend noch bis Pourville-s/Mer.

Tag 30 bis 33

Bei tollem und erfrischendem Wellengang gehen wir nach dem Frühstück erst einmal im Meer schwimmen. Wir machen uns keine Gedanken, dass es gefährlich sein könnte, denn die einheimischen älteren Herrschaften haben sich ebenfalls in die Fluten gestürzt. Über Le Treport und Mers-le-Bains fahren wir in Richtung Calais. Am Strand von Le Chalet sammeln wir sehr erfolgreich Muscheln fürs Abendessen. Nach weiteren schönen Tagen in und um Calais fahren erreichen wir wieder wohlbehalten die Heimat.