FRANKREICH-TOUR 2009

Frankreich 2009 StepMap Frankreich 2009

Tag 1

Abfahrt Frankfurt - Ziel für heute ist Paris. Ab der französischen Grenze bei Saarbrücken fahren wir zunächst Land-/Nationalstraßen - was sich jedoch schnell als Kreiselei entpuppt. Ab Verdun dann doch Autobahn.

In Paris sind wir sehr verwundert, wieso so viele Menschen nachts noch unterwegs und alle in Feierstimmung sind. Aber dann - es ist ja der Vorabend des 14.Juli.

Trotz eines Parkplatzes in einer Nebenstraße des Eifelturms fahren wir spontan noch weiter bis nach Giverny und dem Garten von Monet.

Tag 2 und 3

Nach einem ersten Frühstück im eigenen Urlaubsmobil können wir uns bei herrlichem Wetter den Garten von Monet ansehen und die Kamera zum Einsatz kommen lassen. Nachmittags fahren wir über Evreux, wo wir die herrliche Kirche besichtigen, bis nach Port-en-Bessin. Ein kleines, feines Fischerdorf - am Hafen kann man für die Nacht mit einem Auto unserer Größe gut stehen. Besonders sind hier die ins Meer gekippten leeren Jakobsmuschelschalen, die man bei Ebbe sammeln kann. Wir finden unseren Schlafplatz jedoch etwas weiter entlang der Küste in St.Laurent s/Mer am Strand (heute 2014 kann man dort nicht mehr gut stehen - Betonpflöcke machen es unmöglich).

Tag 4

Heute fahren wir weiter über Vaast - hier gibt es einen alten Vauban - in Richtung Barfleur, wo wir einen Schlafplatz am Leuchtturm finden.

Tag 5 und 6

Ein windiges und regnerisches Wetter lockt uns heute nicht aus dem Auto. Wir fahren entlang der Küste über Cap Lévi und Cherbourg ans Cap de la Hague.

Angelversuche am nächsten Tag bleiben erfolglos, dafür genießen wir aber unsere erste warme Mahlzeit des Urlaubs. Abends finden wir einen Platz in Granville am Fuße der Altstadt und mit Blick auf den Hafen.

Tag 7

Wir nähern uns Le Mont Saint-Michel und nach einigem Zögern aufgrund der Menschenmengen, sehen wir es uns doch an.

Auf unserem Weg ans Cap Fréhel folgen wir einem Werbeschild eines Restaurants in ein kleines französisches Örtchen - Pléboulle. Das Restaurant entpuppte sich mehr als eine französische Dorfkneipe, dennoch war das Essen fantastisch - ein echter Tipp (wenn es denn heute noch in dieser Form existiert).

Am Cap Fréhel können wir direkt am Leuchtturm für die Nacht stehenbleiben.

Tag 8 und 9

Leuchtturm-Aufstieg und Spaziergang zum Fort la Latte.

Muschelsuche in Sables d'Or le Pins - Achtung, sich nicht von der Flut überraschen lassen vor lauter Muschelsammlerglück, sonst muss man eine Kletterpartie über die Wellenbrechermauer hinlegen. Schlafplatz in Port Lazo, wo man Austerfischer bei ihrer Arbeit beobachten kann.

Unsere Fahrt entlang der Küste unterbrechen wir in Trevou-Tréguignec, um tatsächlich schwimmen zu gehen - eisig! Weiterer Halt in Ploumanac'h, wo das bretonische Wetter sich mal wieder von seiner besten Seite präsentiert - nach kurzer Entscheidungsfindung.

Tag 10, 11 und 12

Wir fahren nach Le Diben/Primel, um dort das erste mal seit dem Beginn der Reise auf einem Campingplatz einzuchecken. Der Platz dort ist aber auch einfach herrlich gelegen. Im Hafen kann man direkt vom Fischer die leckersten Dinge erstehen. Oder selbst fangen, wenn man mag.

Zwei Tage verweilen wir dort, dann fahren wir weiter über Lorient - hier findet gerade eine Segelregatta statt und wir besichtigen den U-Boot-Bunker - und Carnac nach La Rochelle.

Tag 13, 14 und 15

Wir sehen uns La Rochelle an, entscheiden uns gegen die Fahrt über die zu bezahlende Brücke auf die Île de Ré und fahren über Royan nach Lacanau, wo wir erneut zwei Tage auf einem Pfadfindergrundstück bleiben.

Tag 16 und 17

Weiterfahrt nach Bordeaux mit kurzem Sightseeing per Auto, über Le Teich und Teste de Buch nach Arcachon und zur Dune de Pilat, die wir noch am gleichen Abend besteigen und auf der anderen Seite wieder hinabspringen. Ein tolles Erlebnis - mit Sonnenuntergang. Nur der anschließende Aufstieg vom Meer ohne Treppenstufen ist etwas erschwerlich. Unser Schlafplatz liegt am Plage de Petit Nice, den wir bis heute (2014) immer wieder gerne besuchen. Ist die Saison vorrüber, werden auch die Holzplanken über den Parkplatzeinfahrten entfernt und man kann dort wunderbar stehen, ein Restaurant gibt es auch. Zum Einkaufen muss man ein Stück fahren - nach Bicarosse oder zurück nach Arcachon.

Wir fahren am nächsten Tag weiter über Mimizan - alles sehr touristisch hier - bis ans Cap l'Homy.

Tag 18, 19 und 20

Wir erreichen Biarritz, erkunden die Stadt und den Grand Plage und treffen uns mit Bekannten. Hier kann man viele kleine Strände erkunden, die mit gutem Wellengang gesegnet sind, oder einfach den Surfern zuschauen. 

Das Wetter wird jedoch schlechter, so fahren wir nach zwei Tagen weiter über einen kurzen Abstecher nach Spanien nach Pau, wo wir direkt am Dom schlafen (an Kirchen ist auch oft ein Plätzchen zu finden). 

Tag 21, 22, 23, 24 und 25

Nach der Pau-Besichtigung geht es weiter in Richtung Millau, wo wir direkt unter der gigantischen Autobahnbrücke einen Platz finden. Die Pfeiler sind gigantisch und auch das Museum zum Brückenbau ganz interessant. Eine längere Fahrt liegt anschließend vor uns - wir fahren über Marseille nach St.Tropez, wo wir am Strand von Pampelonne stehen können. Zum Baden und vor allem Schnorcheln ist der Strand von Escalet sehr zu empfehlen.

Tag 26-35

Eine weitere Woche verbringen wir in Italien - in der Nähe von Venedig. Wir besuchen Burano und Murano. Unsere Heimfahrt führt uns über den Blöckenpass, die Großglocknerstraße, den Ammer- und Starnbergersee, sowie Mittenwald zurück nach Hessen.